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Ist der Schüler bereit, kommt der Lehrer!

Es sind nunmehr fast drei Monate vergangen, seit ich in Mödling bei Wien eine schamanische Trommelgruppe aufgesucht habe und an einer schamanischen Heilungszeremonie als Klientin teilgenommen habe.

Gerne möchte ich meine Erfahrungen und Erlebnisse in der Zeit danach beschreiben. Dabei bediene ich mich nicht anderer Erfahrungsberichte, sondern beschreibe meine für mich erkennbaren Entwicklungsschritte und meine Überzeugung der Wirkung mit meinen Worten.

Schon Wochen bevor ich zur Trommelgruppe nach Mödling reiste informierte ich mich über die Bedeutung der Krafttiere, und wie wir ihre Botschaften und Lebensweisen in uns integrieren können.

Mein schamanischer Lehrer holte mir meine Krafttiere und schickte sie mir in einem Kristall ins Schwabenland. Fortan, und dies war sehr wichtig für mich, glaubte ich an ihre Bedeutung und Hilfe und um welche ich immer wieder gebeten habe und bitte!

In der Trommelgruppe wurde mir ein Teil meiner Seele von meinem schamanischen Lehrer, mit welchem ich Wochen und tags zuvor intensive Gesprächstherapie über meine Problematik Austausch hatte, zurückgebracht. Auch eine Extraktion wurde bei dieser mächtigen Angelegenheit bei mir durchgeführt. Bei den anwesenden Schamaninnen und Schamanen und auch im Raum selbst war die freigesetzte Energie hautnah zu spüren. Ich war überrascht, welch erkenntnisreiche Informationen und Tipps mir die Schamanen von ihren Reisen mitbrachten - und fühlte mich einfach nur gut!

Nun in dieser Materie und Lehre etwas eingearbeitet war mir klar, dass sich jetzt nicht sofort alles zum Guten wenden würde und ich fortan ein glückliches und unabhängiges Leben führen und meine Probleme sich in Luft auflösen würden.

Die eigentliche Arbeit begann jetzt erst! ;-)

Mehrmals danach durfte ich nun auf verschiedene Art meinen Ängsten begegnen, welche durch die Rückholung wohl an die Oberfläche katapultiert wurden, was sich z.B. sofort im Gesicht als Hautausschlag zeigte oder durch eine besonders heftige Panikattacke des Nachts und damit wurde ich praktisch gezwungen einem Teil meiner Ängste ins Gesicht zu schauen und für den Moment noch etwas mehr Angst in Kauf zu nehmen um dann durch sie hindurch zugehen. Auch sehr intensive Träume - darunter auch Albträume - wollten nicht enden! Ein paar mal wachte ich regelmäßig um Punkt zwei Uhr morgens an einem Ruck, der durch meinen Körper zuckte, auf! Sehr seltsam - aber dies empfand ich nicht beängstigend, unter anderem deshalb da ich ja noch laufend schamanisch begleitet wurde.

Ich habe mir nach meiner Rückkehr aus Wien eine kleine Gedenkstätte auf dem Sidebord in meiner Wohnung eingerichtet. Ein Keramikherz mit Vertiefung, in dem ich jeden Tag eine Kerze legte und anzündete. Drum herum lagen die Steine von der Seelenrück- und Krafttierholung und einen Keramik (Schutz) Engel, den ich von meiner Tochter geschenkt bekam bevor ich nach Wien reiste, welcher mich beschützen soll.
Mehrmals am Tag bleibe ich davor stehen, bedanke mich, oft küsse ich die Steine und drückte sie mir ans Herz und bitte um weitere Unterstützung auf meinem Weg mit dem starken Wunsch, mich aus alten Mustern lösen zu können und mein inneres Kind erwachsen werden lassen! Fromme Wünsche? Ich glaube nein.

Nun haben inzwischen die Träume und auch meine Ängste nachgelassen. Mein Leben entwickelte sich seither gut und es ist mir nach meinem Empfinden gelungen aus der Opferrolle auszusteigen. Dies setzte in mir wieder ungeahnte Energien frei und ich fühle mich im Moment reich vom Leben beschenkt.

Auch wenn ich mich wieder mehr dazugehörig und wieder vermehrt ganz fühle, sind mir die Stolpersteine bewusst um dieses Gefühl nachhaltig zu integrieren. Ich glaube genau zu wissen und zu spüren, wann ich Fortschritte mache aber auch, wann ich rückfällig werde. Fortschritt heißt ja nicht überhaupt nie mehr belastende Gefühle oder Probleme zu haben.

Für mich ist es wichtig zu erkennen, warum ich in einer bestimmten Situation in bestimmter Art und Weise reagiere und, dass bestimmte Glaubenssätze und Verhaltensmuster zu diesen Gefühlen führen. Das dauerte sehr lange, bis ich hinter dieses Geheimnis kam.

Negative Gefühle und Verhaltensweisen treten natürlich noch auf aber seltener und sie beherrschen mich nicht mehr und es fällt mir nicht mehr so schwer schnell wieder umzukehren. Auch erinnere ich mich dabei an Gesagtes bzw. Gelerntes und wende es auch an!

Für mich eine noch eine sehr schwierige Übung und Herausforderung ist es bei Rückfällen mich nicht selbst (wieder) abzuwerten und gedanklich auszuschimpfen.

Ich erwarte weiterhin nicht ein neuer Mensch zu werden. Das werde ich wohl ohnehin nicht. Aber ich habe keine so große Angst mehr vor der Verantwortung, Fehler zu machen oder Angst vor Ablehnung. Meine Erfahrungen aus der früheren Vergangenheit werden erhalten bleiben. Ich kann sie aber bereits aus einem anderen Blickwinkel betrachten, so dass sie nicht mehr so schmerzlich und lähmend sind.

Aber meine Fortschritte reichen noch nicht aus und ich möchte deshalb auch nicht auf das Mitgefühl, die Zuwendung und die Unterstützung meiner Begleiter und Berater verzichten. Es wäre doch schade, wenn ich schon aufgeben würde - wo ich schon so viel unternommen und erreicht habe!? :-))

Liebste Grüße aus dem derzeit närrischen Schwabenländle ;-)
Petra, 12.2.2007

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